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Aqara Präsenzsensor FP2: 82,99 € für einen Raum und 30 Zonen

Der FP2 hält das Licht an, während du stillsitzt – wenn der Raum in 40 m² passt und ein 2,4-GHz-Router ihn erreicht. Der EU-Store verkauft ihn für 82,99 €.

Weißer Aqara Präsenzsensor FP2, runder Puck mit Aqara-Schriftzug oben, ein leuchtender blauer Bogen an der Vorderkante und ein grauer Sockelring, freigestellt

Produktbild vom Hersteller bereitgestellt

In diesem Ratgeber
DIE KURZFASSUNG

Ein Passiv-Infrarot-Sensor sucht Bewegung. Wer zehn Minuten still auf dem Sofa sitzt, bekommt von ihm einen leeren Raum gemeldet – deshalb schalten so viele Lichtautomatisierungen ab, während jemand liest. Der Aqara Präsenzsensor FP2 arbeitet mit Millimeterwellen-Radar und meldet, ob überhaupt eine Person da ist. Der EU-Store führt ihn für 82,99 €; die Seite ist auf Englisch, der Versand wird an der Kasse berechnet.

Der Preis dafür ist geometrisch. Ein FP2 deckt bis zu 40 m² ab, aber nur in einem 120-Grad-Kegel, der 8 m weit und 6 m breit reicht. Dazu braucht er dauerhaft USB-Strom und eine 2,4-GHz-Verbindung, und er verlangt, dass du den Raum zeichnest und Vorhänge sowie Ventilatoren markierst, bevor eine Automatisierung sauber läuft.

Unser Fazit

Kaufen für einen Raum, den du auf einem Grundriss zeichnen kannst und in dessen Nähe eine Steckdose liegt. Präsenz statt Bewegung ist der Punkt, und die Verzögerung von 6 bis 30 Sekunden gehört dazu.

Passt gut zu
Ein Haushalt mit smarten Leuchten oder einer smarten Steckdose, einem Raum unter 40 m², 2,4-GHz-Empfang und einer freien USB-Steckdose in Kabelreichweite.
Wir würden darauf verzichten, wenn
Mehr als ein Raum, nur 5 GHz im WLAN, keine dauerhafte Steckdose, oder ein medizinischer Sturzalarm statt einer Benachrichtigung.

Gründe, es in Betracht zu ziehen

  • Meldet Präsenz statt Bewegung, ein stillsitzender Mensch bleibt also erkannt.
  • Teilt einen Raum in bis zu 30 Zonen auf einem Raster mit 320 Feldern, jede mit eigener Automatisierung.
  • Arbeitet mit HomeKit, Alexa, Google Home und Home Assistant ohne Aqara-Hub.
  • IPX5-Gehäuse erlaubt den Einbau im Bad, solange Adapter und Steckdose trocken bleiben.

Die Kompromisse

  • An der Wand sieht er 120 Grad, 8 m weit und 6 m breit; dahinter ist er blind.
  • Von Präsenz auf Abwesenheit vergehen 6 bis 30 Sekunden ohne Erkennung.
  • Lokale Automatisierungen brauchen weiterhin einen Hub mit WLAN-Unterstützung, entgegen dem Werbetext.
  • Kanten und Störquellen müssen von Hand markiert werden, Menschen und Haustiere dabei aus dem Raum.

Was wir nicht überprüft haben: Aqara nennt weder Maße noch Gewicht des Sensors. Ob die Deckenschrauben ohne Balken in Trockenbau halten, bleibt offen, und der Hub-Satz liest sich auf der Seite anders als im Handbuch.

Die Produkte in diesem Ratgeber

Ein genauerer Blick auf die Produkte: für wen sie passen könnten und was du vor dem Kauf prüfen solltest.

Aqara Presence Sensor FP2
Präsenz für einen Raum, von Hand gezeichnet

Presence Sensor FP2

Ein Radarsensor, der eine Zone besetzt hält, während jemand sitzt, den Raum in 30 Zonen teilt und ohne Aqara-Hub an HomeKit, Alexa, Google Home oder Home Assistant meldet.

Vor dem Kauf: Ein 120-Grad-Kegel pro Raum, dauerhaft USB-Strom, 6 bis 30 Sekunden Verzögerung, und lokale Automatisierungen wollen weiterhin einen Hub.

Preis geprüft am 18. Oktober 2026. Händlerpreise können sich ändern.

Was sich ändert, wenn der Sensor nicht mehr auf Bewegung achtet

Der Unterschied zeigt sich in den unspektakulärsten Momenten: Lesen, Arbeiten am Schreibtisch, Filmabend. Ein PIR-Sensor sieht einen stillen Körper als nichts, also muss die Automatisierung zwischen „Licht aus“ und „den ganzen Abend an“ wählen. Der FP2 meldet Präsenz aus Radar-Echos und hält eine Person deshalb auch im Sitzen.

82,99 € sind das nur wert, wenn der Raum eine Aufgabe hat, die von Anwesenheit abhängt. Ein Flur oder ein Abstellraum, in dem niemand verweilt, gewinnt nichts gegenüber einem billigen PIR.

Vierzig Quadratmeter in einem 120-Grad-Kegel

An der Wand blickt der Sensor 8 m weit und 6 m breit, mit 120 Grad horizontal. Ein langer schmaler Raum passt. Ein L-förmiger nicht, jedenfalls nicht mit einem Sensor, denn um die Ecke sieht das Radar nicht.

Aqara nennt bis zu 40 m². Miss den Raum vor dem Kauf: Ein offener Bereich von 6 × 6 m liegt am Rand, und eine Deckenmontage verändert die Form des Kegels.

Die Installation ist ein Grundriss, kein Pairing

Die Karte macht die Automatisierung erst brauchbar. Sie ist ein Raster von 16 × 20 Feldern à 0,5 m, bis zu 30 benannte Zonen und zwei Arten von Markierungen gegen Fehlalarme. Randbereiche verhindern Ziele außerhalb des Raums, Störquellen verhindern, dass Vorhänge, Ventilatoren, Pflanzen und hängende Kleidung als Personen zählen.

Das ist ein Abend Arbeit für einen Raum, kein Fünf-Minuten-Pairing. Der Lohn: Eine Zone kann „der Schreibtisch“ heißen statt „der Raum“ – der Unterschied zwischen einem Licht, das dir folgt, und einem, das für die Katze angeht.

Der Hub-Satz, bei dem Seite und Handbuch nicht übereinstimmen

Der Werbetext verspricht lokale Automatisierungen ohne Aqara-Hub. Das Handbuch ist enger: Das Gerät braucht die Aqara-Home-App, und lokale Automatisierung setzt einen Hub voraus, der sie über WLAN unterstützt.

Für den Alltag heißt das: HomeKit, Alexa, Google Home und Home Assistant sehen die Zonen ohne Aqara-Hub, aber Automatisierungen, die ohne Internet laufen müssen, brauchen einen passenden Hub. Wer genau das will, sollte ihn einplanen.

Ein Kabel, zwei Jahre Gewährleistung, keine Maße

Der FP2 ist kabelgebunden: Ein USB-C-Kabel versorgt ihn aus einem Adapter oder einer Steckdose, und die Montagehinweise setzen voraus, dass das Kabel reicht. Das Gehäuse ist nach IPX5 geschützt, ein Bad also möglich, solange Adapter und Steckdose trocken bleiben.

Der EU-Store bietet 30 Tage Geld-zurück und kostenlose Lieferung ab 99 €; eine Garantiedauer nennt er nicht. In Deutschland gilt zusätzlich die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren. Maße und Gewicht veröffentlicht Aqara weiterhin nicht – prüfe die Wandplatte, bevor du dich auf eine schmale Stelle festlegst.

Wann ein Bewegungsmelder die bessere Wahl ist

Für Flur, Abstellraum oder Treppe ist der FP2 zu teuer: Dort verweilt niemand, und der sofortige Trigger eines billigen PIR ist das richtige Verhalten. Ist der Raum größer als der Kegel oder um eine Ecke gebaut, brauchst du einen zweiten FP2 für weitere 82,99 € und eine zweite Karte.

Auch bei ausschließlich 5 GHz im WLAN oder einer Steckdose auf der falschen Seite des Raums ist der Sensor die falsche Wahl. Für einen Raum, eine Steckdose und einen Haushalt mit smarten Leuchten tut er, was ein Bewegungsmelder nicht kann.

Wie dieser Ratgeber entstanden ist

Grundlage sind die unten genannten Produktseiten und Angebote, ohne Testwerte oder Ergebnisse, die wir nicht selbst gemessen haben. Spezifikationen und Preise ändern sich, prüfe deshalb auf der Originalseite das genaue Modell, den aktuellen Preis, die Lieferung und die Rückgabe.

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