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Garmin Forerunner 165 im Überblick: Frühere Modelle, 20 € unter dem Forerunner 70 – mit dem Höhenmesser, den der 70 nicht hat

Für 229,99 € liegt der Forerunner 165 bei Garmin 20 € unter dem neueren Forerunner 70 und behält Höhenmesser, Garmin Pay und 4 GB, die dem 70 fehlen; der 70 punktet mit mehr Akkulaufzeit und Training Readiness.

Schwarze Garmin Forerunner 165 GPS-Laufuhr mit schiefergrauem Silikonarmband, schräg auf weißem Hintergrund, das runde AMOLED-Display zeigt 10:10

Produktbild vom Hersteller bereitgestellt

In diesem Ratgeber
DIE KURZFASSUNG

Alle Preise in Euro, inklusive Mehrwertsteuer. Garmin Deutschland verkauft den Forerunner 165 weiterhin für 229,99 € in Schwarz/Schiefergrau, mit Warenkorb-Button und ohne durchgestrichenen Preis; die Seite der Uhr steht inzwischen unter Sport & Fitness > Laufen > Frühere Modelle. Der Nachfolger auf diesem Platz, der Forerunner 70, kostet 249,99 €. Hierzulande ist die ältere Uhr also die günstigere, und die Frage lautet, ob 20 € Aufpreis und ein anderes Datenblatt den 70 rechtfertigen.

Die Frage nach dem Lauf ohne Smartphone beantwortet der 165 klar: eigene Satellitenempfänger, ein 43-mm-Gehäuse mit 39 g und ein Datenblatt, das barometrischen Höhenmesser, Kompass, Thermometer und Garmin Pay führt, die beim Forerunner 70 nicht stehen. Das Handbuch zieht dann eine zweite Grenze: WLAN und Bluetooth-Sensoren gibt es nur bei der Music-Uhr, alles zwischen dieser Uhr und dem Internet läuft also über ein Smartphone.

Unser Fazit

Kaufen Sie ihn für 229,99 €, wenn Sie Höhenmesser, Garmin Pay und 4 GB wollen, denn er kostet 20 € weniger als der Forerunner 70. Lassen Sie ihn liegen, wenn Training Readiness und die längere Akkulaufzeit des 70 wichtiger sind.

Passt gut zu
Läufer und Radfahrer, die das Telefon zu Hause lassen und Pace, Distanz, Höhenmeter und Stockwerke von der Uhr selbst wollen, dazu Bezahlen am Handgelenk auf dem Rückweg.
Wir würden darauf verzichten, wenn
Wenn Sie Training Readiness, Training Status, Sleep Coach und die 23 Stunden im GPS-Modus wollen, die der Forerunner 70 für 20 € mehr nennt, oder nur Benachrichtigungen und Schlaf brauchen.

Gründe, es in Betracht zu ziehen

  • GPS, GLONASS und Galileo stehen in der Sensorliste; Garmin nennt bis zu 19 Stunden im GPS-Modus und bis zu 17 Stunden mit allen Systemen
  • Das Datenblatt des 165 führt barometrischen Höhenmesser, Kompass, Thermometer und Garmin Pay, die beim Forerunner 70 fehlen, dazu 4 GB Speicher gegenüber 512 MB beim 70, bei 20 € weniger Preis
  • Schnellwechsel-Armbänder mit 20 mm (Industriestandard) und 5 ATM, dazu Profile für Schwimmbad und Freiwasser

Die Kompromisse

  • Laut Handbuch sind WLAN und Bluetooth-Sensoren der Music-Uhr vorbehalten; diese Uhr synchronisiert und aktualisiert sich also über ein gekoppeltes Smartphone oder am Computer mit Garmin Express, externe Sensoren müssen ANT+ sprechen
  • Garmin Deutschland führt sie unter Laufen > Frühere Modelle; auf den gelesenen Seiten steht kein Zeitraum, für den ein früheres Modell Updates bekommt
  • Geladen wird über eine proprietäre Garmin-Ladeklemme; die Garantie dauert ein Jahr, der Transport zum Service geht auf Ihre Kosten, und Schäden durch Kabel, die nicht von Garmin stammen, sind ausgeschlossen

Was wir nicht überprüft haben: Die 11 Tage im Smartwatch-Modus gelten mit Fitness-Tracker-Funktionen, Smartphone-Benachrichtigungen und Herzfrequenzmessung am Handgelenk; wie viel ein dauerhaft aktives AMOLED-Display davon abzieht, steht nirgends. Garmin führt die Uhr als Frühere Modelle; Bestand, Farben und Preis können sich ändern, solange Garmin Restbestände abverkauft. Für ein früheres Modell nennt Garmin auf den gelesenen Seiten keinen Update-Zeitraum, und genau das kann ein Käufer nicht prüfen. Der Preis von 229,99 € ist der Garmin-Listenpreis ohne Aktion; ein Händlerpreis wurde nicht gelesen, die Spanne am Markt ist daher offen.

Die Produkte in diesem Ratgeber

Ein genauerer Blick auf die Produkte: für wen sie passen könnten und was du vor dem Kauf prüfen solltest.

Garmin Forerunner 165, Black/Slate Gray
Die GPS-Uhr ohne Telefonpflicht, die weniger kostet als der Forerunner 70 und behält, was der 70 weglässt

Forerunner 165, Black/Slate Gray

229,99 € bei Garmin bringen GPS, GLONASS und Galileo mit bis zu 19 Stunden im GPS-Modus, barometrischen Höhenmesser für Höhenmeter und Stockwerke, Garmin Pay und 4 GB Speicher in einem 43-mm-Gehäuse mit 39 g, an Standard-Armbändern mit 20 mm.

Vor dem Kauf: Kein WLAN und keine Bluetooth-Sensoren bei diesem Modell, proprietäre Ladeklemme, 11 Tage im Smartwatch-Modus gegenüber 13 beim Forerunner 70, und im Datenblatt stehen weder Training Readiness noch Training Status noch Sleep Coach.

Preis geprüft am 16. Oktober 2026. Händlerpreise können sich ändern.

Was die Uhr aufzeichnet, wenn das Telefon zu Hause bleibt

Die Sensorliste nennt GPS, GLONASS und Galileo neben der Elevate-Herzfrequenzmessung am Handgelenk, Pulsoximeter, barometrischem Höhenmesser, Kompass, Beschleunigungsmesser, Thermometer und Umgebungslichtsensor. Pace, Distanz und Höhenmeter kommen damit von der Uhr selbst. Garmin nennt bis zu 19 Stunden im GPS-Modus, bis zu 17 Stunden mit allen Satellitensystemen und bis zu 25 Stunden mit UltraTrac, das Trackpunkte seltener speichert. Im Smartwatch-Modus sind es bis zu 11 Tage, im Energiesparmodus bis zu 20.

Die Laufseite steht im Datenblatt statt in einem Abo: Distanz, Zeit und Pace per GPS, VO2max, Trainingseffekt (aerob und anaerob), Erholungszeit, HFV-Status, Laufzeit-Prognose, PacePro, Running Power am Handgelenk sowie Schrittfrequenz, Schrittlänge und Bodenkontaktzeit. Laufband, Laufbahn und virtuelles Lauftraining haben eigene Profile, der Verzicht aufs Telefon gilt also auch drinnen.

Ein früheres Modell, das seinen Nachfolger unterbietet

Garmin Deutschland führt den 165 unter Frühere Modelle, Schwarz/Schiefergrau kostet 229,99 €. Der Forerunner 70, der Nachfolger auf diesem Platz, steht bei 249,99 €, der 170 darüber bei 299,99 € und der 170 Music bei 349,99 €. Weiter oben auf der Laufen-Seite kostet der Forerunner 265 379,99 € und der 570 489,99 €.

Im Datenblattvergleich ist die ältere Uhr die günstigere und die mit der breiteren Hardware. Der 70 gewinnt bei der Laufzeit, bis zu 13 Tage im Smartwatch-Modus und 23 Stunden im GPS-Modus gegenüber 11 Tagen und 19 Stunden, und er führt Training Readiness, Training Status und Sleep Coach, Zeilen, die auf der Seite des 165 fehlen. Der 165 gewinnt bei Hardware, die der 70 nicht führt: barometrischer Höhenmesser, Kompass, Thermometer, Garmin Pay, Freiwasserschwimmen und 4 GB Speicher gegenüber 512 MB beim 70. Hochgestiegene Stockwerke stehen beim 165 in der Liste, beim 70 nicht. Laut Garmin ermöglicht der 170, 70 € über dem 165, Garmin Pay und zeichnet Stockwerke auf.

Wo das Telefon wieder ins Spiel kommt

Smart Notifications gibt es laut Datenblatt bei Kopplung mit einem kompatiblen iPhone oder Android-Smartphone. Eigene Strecken legen Sie in Garmin Connect an und laden sie auf die Uhr, die Sie dann ohne Telefon führt. Die Laufleistung kann Winddaten einbeziehen; laut Handbuch kombiniert Garmin dafür Geschwindigkeit, Richtung und Barometerdaten der Uhr mit den verfügbaren Winddaten des Smartphones. Ohne Telefon bleibt davon nur, was die Uhr selbst misst.

Die beiden Einschränkungen, die diese Uhr von der Music-Version trennen, stehen im Handbuch ausdrücklich: Die WLAN-Funktion ist nur auf der Forerunner music Uhr verfügbar, und Bluetooth-Sensoren sind nur mit einer music Uhr verfügbar. Uploads und Updates laufen deshalb über ein gekoppeltes Smartphone oder am Computer mit Garmin Express, und externe Geschwindigkeits-, Trittfrequenz- oder Herzfrequenzsensoren müssen ANT+ sprechen. Bei den Sicherheitsfunktionen hat die Abhängigkeit mehr Gewicht: Notfallhilfe und Unfall-Benachrichtigung brauchen ein gekoppeltes Smartphone mit Datentarif und Mobilfunkempfang, und Garmin hält fest, dass sich die Garmin Connect App nicht selbst mit Rettungsdiensten in Verbindung setzt.

Armbänder, Ladeklemme und ein Jahr Garantie

Das Gehäuse misst 43 x 43 x 11,6 mm und wiegt 39 g, für Handgelenke von 126 bis 203 mm, mit chemisch verstärktem Glas und einer Lünette aus faserverstärktem Polymer. Die Schnellwechsel-Armbänder haben 20 mm und werden von Garmin als Industriestandard geführt; ein verschlissenes Band ist damit ein Standardteil und keine Sonderbestellung. Die Wasserdichtigkeit liegt bei 5 ATM, Profile für Schwimmbad und Freiwasser sind gelistet.

Beim Zubehör ist das Laden die schwächere Hälfte: Das Datenblatt führt eine proprietäre Garmin-Ladeklemme, ein vollständig entladener Akku braucht laut Handbuch bis zu zwei Stunden. Die Eingeschränkte Verbrauchergarantie von Garmin gilt ein Jahr ab Kaufdatum für Material- und Verarbeitungsfehler; Garmin repariert, ersetzt oder erstattet nach eigenem Ermessen, die Transportkosten trägt der Kunde. Zwei Ausschlüsse berühren das Zubehör: Schäden durch Netz- oder Datenkabel, die nicht von Garmin stammen, sind ausgenommen, ebenso kosmetische Schäden und Batterien, sofern kein Material- oder Verarbeitungsfehler vorliegt. Garmin hält zudem fest, dass andere gesetzliche Rechte unberührt bleiben.

Überspringen, wenn das Telefon mitläuft

Steckt das Telefon beim Laufen ohnehin in der Tasche, ist der 165 mehr Uhr, als die Aufgabe verlangt. Garmins vívosmart 5 kostet 149,99 € und verbindet sich laut Seite mit dem GPS des Smartphones; das ist ein Band, das sich die Ortung vom Telefon borgt, kein Trainingscomputer, und genau das genügt, wenn das Telefon dabei ist. Der Fitbit Charge 6 führt integriertes GPS ohne Smartphone für 159,95 € im Google Store, wer die Bandform akzeptiert, spart also 70 € gegenüber dem 165 und verzichtet auf barometrischen Höhenmesser, Stockwerke und die Trainingsansichten oben.

Innerhalb von Garmin sind die beiden klaren Absagen ebenfalls eindeutig. Wer die Coaching-Zeilen will, die beim 165 fehlen, gehört zum Forerunner 70 für 249,99 €, der Training Readiness, Training Status und Sleep Coach führt und 23 Stunden im GPS-Modus schafft. Wer Musik am Handgelenk will, findet dieselbe Produktseite mit dem Forerunner 165 Music für 279,99 €, 50 € über dieser Uhr und die Variante, bei der das Handbuch WLAN und Bluetooth-Sensoren vorsieht. Der neuere Forerunner 170 Music kostet 349,99 €, 120 € über dem 165.

Wie dieser Ratgeber entstanden ist

Grundlage sind die unten genannten Produktseiten und Angebote, ohne Testwerte oder Ergebnisse, die wir nicht selbst gemessen haben. Spezifikationen und Preise ändern sich, prüfe deshalb auf der Originalseite das genaue Modell, den aktuellen Preis, die Lieferung und die Rückgabe.

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